Zusammenarbeit

Erziehungsplanung

Grundlage der Erziehungsplanung in der Einrichtung ist eine umfassende Sozialanalyse. Die Sozialanalyse erfolgt zeitnah nach der Heimaufnahme in der elterlichen Wohnung. Der Analysebogen wird mit den Sorgeberechtigten ausgefüllt. Teil der Sozialanalyse ist ein Soziogramm. Die Erziehungsziele des Hilfeplans fließen in den Erziehungsplan ein. Am Ende des Prozesses der Erziehungsplanung steht ein konkreter Erziehungsplan.

Familien- und Elternarbeit

Inhalt und Intensität der Familien- und Elternarbeit sind fallbezogen und werden im Hilfeplan beschrieben. Die Familien- und Elternarbeit bei jungen Volljährigen erfolgt nach detaillierter Absprache mit dem jungen Erwachsenen.

Ziel der Familienarbeit ist es, die Erziehungs- und Sozialbedingungen in der Herkunftsfamilie sowie die Beziehungen Familie - Klientel zu verbessern.

Die Eltern sind während des Heimaufenthalts ihres Kindes in den Erziehungsprozess eingebunden. Die Erziehungsplanung wird, begleitend zum Hilfeplan, von der Erziehungsleiterin und den Sorgeberechtigten erarbeitet. Der Erziehungsplanung geht eine ausführliche Sozialdiagnose voraus. Die Eltern werden zu allen relevanten Entscheidungsprozessen gehört und regelmäßig über den Entwicklungsstand ihres Kindes informiert. Neben den telefonischen Kontakten werden von den pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Hausbesuche mit beratenden und lösungsorientierten Zielsetzungen initiiert.